Arbeitspakete und Fahrplan

 

Das ambitionierte IPBES-Arbeitsprogramm umfasst methodische und thematische Arbeitspakete, die teilweise auch die Erstellung von Leitfäden beinhalten.

Während der gesamten Umsetzungsphase des Arbeitsprogramms im Zeitraum 2014-2019 werden Bedarfe für Kapazitätenaufbau, Schaffung von Wissensgrundlagen und Kommunikation ermittelt. Zudem werden die Effektivität der Beratung, der Verfahren, der Methoden und der Ansätze von IPBES evaluiert.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über den vorgesehenen Fahrplan für die Umsetzung der Arbeitselemente des Arbeitsprogramms (2014-2019) sowie den bisherigen Stand der Umsetzung.


Fahrplan und Stand der Umsetzung der verschiedenen Elemente des ersten IPBES-Arbeitsporgramms (2014-2019)

 

Leitfäden und/oder Assessments
(Ziele 2 und 3 des Arbeitsprogramms)

Voraussichtlicher Zeitplan Stand sowie Beteiligung von Experten aus Deutschland
Leitfaden für die Erstellung von Assessments auf verschiedenen Ebenen und ihre Integration

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 2a)
Wird als fortzuschreibendes Dokument vom IPBES-Sekretariat, dem multidisziplinären Expertengremium (MEP) und vom Büro weitergeführt, in Zusammenarbeit mit weiteren IPBES-Expertengruppen.

Expertengruppe mit deutscher Beteiligung wurde eingerichtet.


Der Leitfaden wird von Experten für die Erstellung von thematischen, methodischen und weiteren IPBES-Berichten verwendet.

 

Regionale/subregionale Assessments zu Biodiversität und Ökosystemleistungen  

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 2b)

In Vorbereitung, Fertigstellung bis IPBES-6

Beteiligung deutscher Experten in allen vier regionalen/subregionalen Assessments:

Afrika hier: Link
Amerikas hier: Link
Asien & Pazifik hier: Link
Europa & Zentralasien hier: Link

Prüfung der zweiten Entwürfe der vier regionalen/subregionalen Assessments (Second Order Drafts/SODs) sowie der ersten Entwürfe (First Order Drafts/FODs) der begleitenden Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger (Summaries for Policymakers/SPMs) durch Regierungen und weitere Experten im Zeitraum 01.05.-26.06.2017 (Afrika, Asien & Pazifik, Europa & Zentralasien) bzw. 29.05.-24.07.2017 (Amerikas).

Dritte Treffen der Expertengruppen der regionalen Assessments: Afrika, 07.-11.08.2017, Addis Abeba, Äthiopien; Amerikas, 05.-09.08.2017, Cartagena, Kolumbien; Asien & Pazifik, 24.-28.07.2017, Tokyo, Japan; Europa & Zentralasien, 24.-28.07.2017, Prag, Tschechien.

Globales Assessment zu Biodiversität und Ökosystemleistungen

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 2c)

Scoping wurde auf IPBES-4 angenommen (22. bis 28. Februar 2016 in Kuala Lumpur, Malaysia)


Fertigstellung des Assessments bis IPBES-7

 

 

Auf IPBES-4 beschloss das Plenum in Kuala Lumpur den Start des Assessments.

Am 11.03.2016 versandte der Vorsitzende von IPBES einen Aufruf zur Nominierung von Experten für das Assessment.

Das globale Assessment soll auf den vier regionalen/subregionalen sowie den thematischen Assessments aufbauen. Es soll u.a. auch die Erstellung des fünften Global Biodiversity Outlook (GBO-5) sowie eine Bewertung der Umsetzung der im September 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) unterstützen.

Ein erstes Expertentreffen zum globalen Assessment fand mit deutscher Beteiligung vom 15. bis 19.08.2016 zeitgleich mit den Treffen der Expertengruppen zu regionalen/subregionalen Assessments (IPBES-Arbeitselement 2b) sowie zum thematischen Assessment zu Landdegradierung und Wiederherstellung (IPBES-Arbeitselement 3bi) in Bonn statt.

Prüfung des ersten Entwurfs des Assessments (First Order Draft/FOD) durch Regierungen und weitere Experten vom 15.06.-15.08.2017.

Thematisches Assessment zu Bestäubern, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 3a)

Das Assessment wurde mit der begleitenden Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for policymakers/SPM) fristgerecht fertiggestellt und vom Plenum auf IPBES-4 (22. bis 28. Februar 2016 in Kuala Lumpur, Malaysia) angenommen

Expertengruppe mit deutscher Beteiligung.  

Das fertige Assessment sowie die begleitende Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for policymakers/SPM) können als elektronische Dokumente heruntergeladen werden:
 

Angenommener Bericht

Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger

Thematisches Assessment zu Landdegradierung und Wiederherstellung    

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 3bi)

In Vorbereitung, Fertigstellung bis IPBES-6

 

Expertengruppe mit deutscher Beteiligung.

 Prüfung des zweiten Entwurfs des thematischen Assessments (Second Order Draft/SOD) durch Regierungen und weiteren Experten vom 01.05. bis 26.06.2017.

Drittes Treffen der Expertengruppe des thematischen Assessments zu Landdegradierung und Wiederherstellung vom 17. bis 21.07.2017 in Rom, Italien.

Abschließende Begutachtung durch Regierungen im Zeitraum vor IPBES-6.

Vorlage der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger, SPM, auf IPBES-6.

Thematisches Assessment zu invasiven gebietsfremden Arten

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 3bii)

Scoping wurde auf IPBES-4 angenommen (22. bis 28. Februar 2016 in Kuala Lumpur, Malaysia)

Über den Zeitpunkt des Beginns des Assessments soll je nach Verfügbarkeit von Mitteln entschieden werden

          

Erstellung eines Scoping-Dokuments auf Grundlage einer webbasierten Konsultation – unter Beteiligung deutscher Experten - vom 07. bis 25.09.2015.

Vorlage des Scoping-Dokuments auf IPBES-4: Nach umfangreichen Diskussionen über die Definition von invasiven gebietsfremden Arten einigten sich die Mitgliedsstaaten auf eine Erweiterung der Definition gemäß der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN). Der Fokus eines künftigen Assessments soll dabei ausschließlich auf Pflanzen, Tieren und anderen Organismen liegen, die direkt oder indirekt durch Menschen verbreitet werden. Klimabedingte Ausbreitungen sollen nicht betrachtet werden.

Um sicherzustellen, dass wissenschaftliche Ergebnisse, die zwischen der Annahme des Scopings und dem Beginn des Assessments bekannt werden, in das Scoping aufgenommen werden können, ist das MEP in Absprache mit dem Büro aufgefordert, dies vor dem Start des Assessments zu überprüfen und das Plenum im Falle von wesentlichen Änderungsbedarfen zu unterrichten.       

Thematisches Assessment zur nachhaltigen Nutzung wilder Arten

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 3biii)

Überarbeitetes Scoping wurde auf IPBES-5 angenommen (07. bis 10. März 2017, Bonn)

Über den Zeitpunkt des Beginns des Assessments soll je nach Verfügbarkeit von Mitteln entschieden werden

          

 

Erstellung des Scoping-Dokuments auf Grundlage einer webbasierten Konsultation - unter Beteiligung deutscher Experten - vom 07. bis 25.09.2015.

Vorlage des Scoping-Dokuments auf IPBES-4 (22. bis 28. Februar 2016 in Kuala Lumpur, Malaysia): Es wurde entschieden, dass das vorgelegte Scoping-Dokument im Rahmen eines Workshops nochmals grundlegend überarbeitet und nach einer anschließenden Begutachtungsphase zur erneuten Abstimmung auf IPBES-5 vorgelegt wird.

Um sicherzustellen, dass wissenschaftliche Ergebnisse, die zwischen der Annahme des Scopings und dem Beginn des Assessments bekannt werden, in das Scoping aufgenommen werden können, ist das MEP in Absprache mit dem Büro aufgefordert, dies vor dem Start des Assessments zu überprüfen und das Plenum im Falle von wesentlichen Änderungsbedarfen zu unterrichten.

Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden der Szenarienanalyse und Modellierung von Biodiversität und Ökosystemleistungen auf Grundlage eines Assessments und eines Leitfadens     

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 3c)

Das Assessment wurde mit der begleitenden Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for policymakers/SPM) fristgerecht fertiggestellt und vom Plenum auf IPBES-4 (22. bis 28. Februar 2016 in Kuala Lumpur, Malaysia) angenommen.

Fortlaufende Weiterentwicklung der Tools und Methoden bis IPBES-7  

Expertengruppe mit deutscher Beteiligung.

Das fertige Assessment sowie die begleitende Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary for policymakers/SPM) können als elektronische Dokumente heruntergeladen werden:

Angenommener Bericht

Zusammenfassung für Entscheidungsträger

Um die Kontinuität bei der Weiterentwicklung von Tools und Methoden bis IPBES-7 sicherzustellen, hat unmittelbar nach der Annahme der SPM dieses Arbeitselements auf IPBES-4 eine Expertengruppe die Arbeit aufgenommen, bestehend aus Co-Vorsitzenden, koordinierenden Leitautoren und Leitautoren des Assessments sowie Experten aus den regionalen/subregionalen Assessments.

Ein erstes Expertentreffen fand im August 2016 zeitgleich mit den Treffen der Expertengruppen zum globalen Assessment (IPBES-Arbeitselement 2c), zu den regionalen/subregionalen Assessments (IPBES-Arbeitselement 2b) sowie zum thematischen Assessment zu Landdegradierung und Wiederherstellung (IPBES-Arbeitselement 3bi) in Bonn statt.

Ein weiteres Treffen zu Szenarien und Modellierung fand Anfang Oktober 2016 in Leipzig statt und wurde vom deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Zusammenarbeit mit dem IPBES-Sekretariat ausgerichtet.           

Politikunterstützungsinstrumente sowie Methoden hinsichtlich verschiedener Konzeptualisierungen der Werte von Biodiversität und des Nutzens der Natur für den Menschen (einschließlich Ökosystemleistungen) auf Grundlage eines Assessments und eines Leitfadens

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 3d)




Scoping wurde auf IPBES-4 angenommen (22. bis 28. Februar 2016 in Kuala Lumpur, Malaysia)

Über den Zeitpunkt des Beginns des Assessments sowie über die Weiterentwicklung der Instrumente und Methoden (Leitfaden) soll je nach Verfügbarkeit von Mitteln entschieden werden
Expertengruppe mit deutscherBeteiligung.

Ein überarbeitetes Scoping-Dokument wurde fristgerecht auf IPBES-4 vorgestellt  und vom Plenum angenommen. Zudem wurde dort der weiterentwickelte Leitfaden zur Konzeptualisierung der Werte von Biodiversität begrüßt.

 

Auf IPBES-4 wurde das multidisziplinäre Expertengremium (MEP) des IPBES aufgefordert, in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Mitteln, zwei Experten je Assessment zu benennen, um in Zusammenarbeit mit dem MEP und auf Basis des o.g. Leitfadens die Integration von ‚Werten‘ und ‚Bewertung‘ in allen Assessments in angemessener Weise sicherzustellen.

Ein erstes Expertentreffen fand deshalb vom 15. bis 26.08.2016 zeitgleich mit den Treffen der Expertengruppen zum globalen Assessment (IPBES-Arbeitselement 2c), zu den regionalen/subregionalen Assessments (IPBES-Arbeitselement 2b) sowie zum thematischen Assessment zu Landdegradierung und Wiederherstellung (IPBES-Arbeitselement 3bi) in Bonn statt.

Um sicherzustellen, dass wissenschaftliche Ergebnisse, die zwischen der Annahme des Scopings und dem Beginn des Assessments bekannt werden, in das Scoping aufgenommen werden können, ist das MEP in Absprache mit dem Büro aufgefordert, dies vor dem Start des Assessments zu überprüfen und das Plenum im Falle von wesentlichen Änderungsbedarfen zu unterrichten.

Aufbau von Kapazitäten und Wissensgrundlagen sowie Kommunikation und Evaluation
(Ziele 1 und 4 des Arbeitsprogramms)

Voraussichtlicher Zeitplan Stand sowie Beteiligung von Experten aus Deutschland

Kapazitätsaufbau für die Umsetzung des Arbeitsprogramms, einschließlich Bedarfsermittlung

(IPBES-Arbeitsprogramm: Elemente 1a und 1b)

 

Aufbau und Plenums-Berichtserstattung kontinuierlich, Fortsetzung danach von Beschlüssen auf IPBES-7 abhängig

 

Task Force eingerichtet.

In 2016 Fortentwicklung  des Programmentwurfs zu Fellowships, Trainingsmaßnahmen sowie zur  Prototype Matchmaking Facility.

Weitere Priorisierung der Capacity-Building-Maßnahmen, die auf IPBES-3 entschieden wurden (Decision IPBES-3/1, annex I)

In 2016 Start einer Serie von IPBES-Webinaren zu verschiedenen IPBES-relevanten Themen und –Arbeitselementen. Die Ergebnisse aller Webinare sind abrufbar unter: Link 

Durchführung des zweiten Capacity Building-Forums  am 23.10.2016 in New York, USA.

Berichterstattung bei IPBES-5.

Der Handlungsrahmen für Kapazitätsaufbau (IPBES rolling plan for capacity-building) wurde auf IPBES-5 begrüßt. Er priorisiert Maßnahmen für den Kapazitätenaufbau während des ersten IPBES-Arbeitsprogramms. Dieser Handlungsrahmen strukturiert sich in drei übergeordnete Strategien. Um die Effektivität des Handlungsrahmens zu analysieren, wird das sechste IPBES-Plenum in 2018 über ein weiteres IPBES-Forum für Kapazitätsaufbau entscheiden.

Entwicklung von Verfahren, Ansätzen und partizipativen Prozessen für das Arbeiten mit indigenen und lokalen Wissenssystemen (ILK)

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 1c)

In Arbeit, Umsetzung kontinuierlich, Fortsetzung danach von Beschlüssen auf IPBES-7 abhängig

Weiterentwickelter Ansatz zur Einbeziehung indigenen und lokalen Wissens (ILK) in die Arbeiten der Plattform wurde auf IPBES-5 angenommen 

Task Force ist eingerichtet.

Das multidisziplinäre Expertengremium (MEP) und das Büro sind auf IPBES-5 aufgefordert worden, mit Unterstützung der Task Force zu ILK die nötigen Schritte zur Umsetzung des Ansatzes einzuleiten.

Weiterführende Informationen: 

Publikationen der Task Force finden Sie hier: Link

ILK-relevante Arbeiten finden Sie hier: Link

Identifizierung und Priorisierung von Wissen und Daten für politische Entscheidungsprozesse sowie Förderung der Generierung dafür notwendigen neuen Wissens und der Vernetzung

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 1d)

In Arbeit, Umsetzung kontinuierlich, Fortsetzung danach von Beschlüssen auf IPBES-7 abhängig

 

Task Force ist eingerichtet

Online-Verzeichnis relevanter Assessments

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 4a)

Pflege kontinuierlich, Fortsetzung danach von Beschlüssen auf IPBES-7 abhängig

Das Online-Verzeichnis relevanter Assessments ist vom UNEP-WCMC entwickelt und etabliert worden.

Das IPBES-Sekretariat ist künftig für die Pflege und Erweiterung des Verzeichnisses zuständig, unter der Leitung von MEP und Büro.

Entwicklung eines Informations- und Daten-Managementplans

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 4b)

 

In Arbeit, Weiterentwicklung und Umsetzung kontinuierlich, Fortsetzung von Beschlüssen auf IPBES-7 abhängig

 

Die Umsetzung dieses Elements des IPBES-Arbeitsprogramms wird von der Task Force zur Identifizierung und Priorisierung von Wissen und Daten (IPBES-Arbeitselement 1d) unterstützt.                

Verzeichnis relevanter Politikunterstützungsinstrumente und Methoden

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 4c)

 

Weiterentwicklung des Verzeichnisses durch das Multidisziplinäre Expertengremium mit Unterstützung der Expertengruppe

 

Expertengruppe mit deutscher Beteiligung ist einberufen.

Zur Weiterentwicklung des Verzeichnisses fand ein kleines selbstfinanziertes Expertentreffen vom 15. bis 26.08.2016 zeitgleich mit den Treffen der Expertengruppen zum globalen Assessment (IPBES-Arbeitselement 2c) sowie zu den regionalen/subregionalen Assessments (IPBES-Arbeitselement 2b) in Bonn statt.

Auf IPBES-5 wurde die Entwicklung des Prototyps eines Online-Verzeichnisses begrüßt. Die Weiterentwicklung des Verzeichnisses erfolgte auf Grundlage der Begutachtung künftiger Nutzergruppen. Die gegenwärtige Expertengruppe mit deutscher Beteiligung könnte aufgrund des Vorhabens, praxisnahe Erfahrungen verstärkt einzubeziehen, reorganisiert werden.
          

Kommunikations-, Verbreitungs- und Beteiligungsstrategien sowie entsprechende Produkte und Prozesse

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 4d)

 

In Arbeit, Umsetzung kontinuierlich, Fortsetzung danach von Beschlüssen auf IPBES-7 abhängig

 

Erste konkrete Umsetzung in
Kooperation mit verschiedenen Partnern und Stakeholdern im Rahmen des thematischen Assessments zu Bestäubern (IPBES-Arbeitselement 3a).

Beteiligung an der Umsetzung der Stakeholder Engagement Strategy (z.B. Identifikation und Mobilisierung von Stakeholdern, Verbreitung von Informationen, In-kind Unterstützung von Prozessen etc.).

Auf IPBES-4 erging die Aufforderung an die Exekutiv-Sekretärin, mit dem selbstorganisierten, offenen Stakeholder Netzwerk (‚open-ended network of stakeholders‘) zusammen zu arbeiten, mit der Umsetzung der im vorläufigen Implementierungsplan des Stakeholder Strategy Plans (Decision IPBES-3/4, annex II, appendix) aufgezeigten Aktivitäten zu beginnen sowie die benötigten institutionellen Reglungen für die Entwicklung strategischer Partnerschaften aufzubauen.  

Auf IPBES-5 wurde die neu entwickelte Kommunikationsstrategie angenommen. Strategische Partnerschaften wurden weiterentwickelt (u.a. Abschluss gemeinsamer Absichtserklärungen mit weiteren multilateralen Umweltabkommen).

Evaluierung der Effektivität der Beratung, Verfahren, Methoden und Ansätze von IPBES als Beitrag zur weiteren Entwicklung der Plattform

(IPBES-Arbeitsprogramm: Element 4e)

Entscheidung auf IPBES-5 über die Vorgehensweise bei der Evaluierung

 

Evaluierungsgruppe eingerichtet.

Auf IPBES-4 wurde das multidisziplinäre Expertengremium (MEP) aufgefordert, in Abstimmung mit dem Büro den Umfang sowie die Vergabebedingungen für eine „end-of-work-programme“-Evaluierung auf Grundlage der im Mai/Juni 2016 durch Regierungen und weitere Stakeholder eingegangenen Vorschläge weiterzuentwickeln und dem Plenum auf IPBES-5 zur Prüfung vorzulegen. 

IPBES-5 beschloss die Evaluierung der Plattform hinsichtlich der Effektivität ihrer Beratung, Verfahren, Methoden und Ansätze. Die Evaluierung wird die Entwicklung des zweiten IPBES-Arbeitsprogramms beeinflussen. Eine Wirkungsabschätzung der Plattform ist zu diesem Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Zeitnah nach IPBES-5 wird der erste Teil, eine interne selbstorganisierte Evaluierung, anhand eines von den Mitgliedsstaaten geprüften Fragebogens starten. Eine externe Evaluierung wird später durch ein vom Büro auf Grundlage von Nominierungen von Regierungen und weiteren Akteuren einberufenes Review Panel durchgeführt. Dieses Panel wird von einer externen professionellen Organisation beaufsichtigt. Beginnen soll die einjährige externe Evaluierung Anfang 2018. Der finale Evaluierungsbericht soll dem siebten Plenum von IPBES in 2019 vorgelegt werden und soll die Ergebnisse des internen und exernen Evaluierungsprozesses berücksichtigen.

Aktualisiert auf Grundlage der Entscheidungen von IPBES-5.

Erstellt durch: Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle (Mai 2017)