Newsflash

6. Treffen des Weltbiodiversitätsrates (IPBES-6)
Zeit und Ort: 17.-24. März 2018, Medellin, Kolumbien

Organisation: IPBES Sekretariat

Ansprechpartner:
IPBES Sekretariat
UN-Campus Bonn
secretariat@ipbes.net

Der Weltbiodiversitätsrat, IPBES, will politischen Entscheidungsträgern objektive und zuverlässige Informationen über den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt und ihrer Ökosystemleistungen zur Verfügung stellen. Das sechste Treffen dieses zwischenstaatlichen Gremiums zur wissenschaftlichen Politikberatung (IPBES-6) beginnt am Nachmittag des 17. März und endet am 24. März 2018.  Austragungsort ist Medellin, Kolumbien.

Auf IPBES-6 wird der Weltbiodiversitätsrat die erzielten Fortschritte im verabschiedeten IPBES-Arbeitsprogramm für 2014-2019 bewerten. Hierbei werden auch die für die Umsetzung des Arbeitsprogramms notwendigen institutionellen sowie Haushalts-Maßnahmen analysiert. Die Mitgliedsländer werden auf IPBES-6 insbesondere ersucht, die regionalen und subregionalen IPBES-Assessments zu Biodiversität und Ökosystemleistungen (Deliverable 2b) sowie das thematische Assessment zu Landdegradierung und Wiederherstellung (Deliverable 3bi) für deren Verabschiedung zu prüfen, respektive die Zusammenfassungen für Entscheidungsträger (Summary for Policymakers) anzunehmen. Darüber hinaus wird über den Start der drei noch ausstehenden Assessments des ersten Arbeitsprogramms verhandelt werden. Dies sind die beiden thematischen Assessments zu invasiven Arten (Deliverable 3bii) und zur nachhaltigen Nutzung wilder Arten (Deliverable 3biii) sowie das methodologische Assessment zu Werten der Biodiversität (Deliverable 3d). Des weiteren wird es um die Evaluierung der Plattform und die Weiterentwicklung des zweiten Arbeitsprogramms gehen.

Die Arbeits- und Informationsdokumente für IPBES-6 werden auf der Webseite des IPBES-Sekretariats eingestellt (s. Link ). In Vorbereitung auf IPBES-6 führte die deutsche IPBES Koordinierungsstelle das 6. Nationale IPBES-Forum durch.

Eingestellt am 08. März 2018


Einladung zur Teilnahme am öffentlichen Konsultationsprozess zur „EU Pollinators Initiative“
Bestäubung ist unverzichtbar für das Funktionieren von Ökosystemen. Der Fortbestand von nahezu 90 Prozent der wildblühenden Pflanzenarten hängt auch vom Transfer des Blütenpollens durch Bestäuber ab. Damit kommt ihnen eine tragende Rolle bei der Sicherung der Funktionen von Nahrungsnetzen für Säugetiere, Vögel, wirbellose Tiere, andere Lebewesen – und letztlich auch für den Menschen - zu.

Die Halbzeitbilanz der EU-Biodiversitätsstrategie bis 2020 zeigt, dass die Leistung tierischer Bestäuber in der EU bereits signifikant abgenommen hat. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier... 
Dieses Ergebnis stimmt mit den Ergebnissen des im Jahre 2016 veröffentlichten Berichts des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) zu Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion überein.

Auf Grund dieser kritischen Entwicklung möchten wir Sie auf den öffentlichen Konsultationsprozess zur „EU Pollinators Initiative“ hinweisen und Sie herzlich einladen, an diesem Konsultationsprozess teilzunehmen.

Zum Konsultationsprozess der EU gelangen Sie hier...

Eingestellt am 01. Februar 2018